„Wein“ des Monats: upsynth Alpsider mit edlen Alpenkräutern – Mischgetränk auf der Basis eines österreichischen Apfelcider

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In diesem Monat bleiben wir noch mal dem Cidre in gewisser Form treu. Letzten Monat hatten wir Euch ja den französischen Loïc Raison Cidrier Breton brut vorgestellt und in diesem Monat geht es um ein erfrischendes Mischgetränk auf der Basis eines österreichischen Cidre.

Entdeckt haben wir den upsynth Alpsider auf der Anuga 2015, der europäischen Leitmesse im Bereich der Lebensmittel.

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Als das Pfeifhäschen Barbara mal für kleine Königspfeifhäschen verschwinden musste und ich, der Prinz Mario (ohne Gaul und schimmernde Rüstung), auf das Pfeifhäschen gewartet habe, habe ich mich bei den nahe liegenden Ständen umgesehen und bekam ein quietschgrünes Getränk angeboten. Auf die Nachfrage, was es denn sei, bekam ich zur Antwort: ein Alpsider mit Alpenkräutern.

In dem zweiten Bild seht Ihr dass ebenfalls ein Absinth, genannt Alpsinth, in zwei Trinkstärken mit 33 % vol. und mit 55 % vol. angeboten wird.

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Bild mit dem Unternehmer & CEO Christian Greber

Wenn Ihr den Beitrag zum „Wein“ des Monats über den Loïc Raison Cidrier Breton brut im vergangenen Monat gelesen habt, dann wisst Ihr ja schon ein wenig von meinem Faible für Cidre. So war es nicht schwer mein Interesse zu wecken und was soll ich Euch sagen, der geschmackliche Eindruck hat mich überzeugt! Ansonsten würde ich Euch den Alpsider auch nicht vorstellen.

Der upsynth Alpsider besteht zu 83 % aus österreichischem, mit Kohlensäure versetztem Apfelcidre, Wasser, Zucker, 3 % Zitronensaft aus Zitronensaftkonzentrat, natürlichem Wermutaroma und den Farbstoffen E102 und E133.

Leider hat der upsynth Alpsider eine Schattenseite: Während der Farbstoff E133 Brillantblau FCF als synthetischer Lebensmittelfarbstoff als gesundheitlich unbedenklich gilt (Quellen: Wikipedia, zusatzstoffe-online.de und das-ist-drin.de) und weitgehend unverdaut ausgeschieden wird, ist der Farbstoff E102 Tartrazin schon bedenklicher. Tartrazin gilt als allergieauslösend und scheint ein Auslöser von Hyperaktivität zu sein (Quellen: Wikipedia, zusatzstoffe-online.de, das-ist-drin.de und Zentrum der Gesundheit). Tartrazin-Verbote wurden in Deutschland und Österreich im Zuge der EU-Angleichung aufgehoben. (Quellen: Wikipedia, Zentrum der Gesundheit)

Wir könnten auf die Farbstoffe gut und gerne verzichten, da sie geschmacklich vollkommen unbedeutend sind. Leider hat hier wahrscheinlich der Marketing-Gedanke gesiegt: Ich bin überzeugt davon, dass das quietschgrün eingefärbte Produkt beim Verbraucher deutlich besser ankommt als das naturfarbene, dann wahrscheinlich gelblich-beige Produkt.

Um jedoch „die Kirche im Dorf“ zu lassen, sei angemerkt, das viele andere Produkte ebenfalls Farbstoffe, unter anderem eben auch Tartrazin, enthalten, die von vielen Verbrauchern, ohne sich dafür genauer zu interessieren, verzehrt werden. Gemäß Wikipedia findet Tartrazin seinen Einsatz bei Likören, Spirituosen, Weinen, nicht alkoholischen Getränken, Brausen und Brausepulver, Bubble Tea, Backwaren, Süßwaren, Knabberartikeln, Pudding-Pulver, Dessertspeisen, Senf, Schmelzkäse, Fisch- und Krebspasten, in Wasabi-Imitaten, als Farblack für Dragees, zum Färben von Käserinden und Kunstdärmen sowie in Arzneimitteln (Quelle: Wikipedia). Die Wahrscheinlichkeit ist also recht hoch, dass auch Ihr schon mal ein Lebensmittel mit dem Farbstoff Tartrazin verzehrt habt.

Wir sehen es als unsere Aufgabe an, Euch möglichst umfassend zu informieren und Euch in diesem Zusammenhang auch auf enthaltene Zusatzstoffe und deren möglicherweise gegebenen gesundheitliche Risiken aufmerksam zu machen. Hierbei können wir uns natürlich auch nur auf unsere Recherchen stützen und machen Euch unsere Quellen transparent.

Farbe:

Intensiv-leuchtend-grün, an Waldmeister-Götterspeise erinnernd. Waldmeister in seiner natürlichen Form färbt nicht grün, sondern gelblich. Nahezu alle Waldmeister-Produkte sind mit Farbstoffen versetzt, die für die konditionierte Erwartung von „grün“ sorgen.

Bouquet:

Der upsynth Alpsider verfügt nur über ein leichtes Bouquet, das sich durch fruchtige Weinnoten verbunden mit kräuterigen, leicht würzigen Eindrücken beschreiben lässt.

Geschmack:

Am Anfang übernehmen die lieblich-fruchtigen Noten den Geschmackseindruck, die dann kräuterigen, leicht würzigen Noten in Verbindung mit der Säure den Raum geben. Im Abgang sind säuerlich-kräuterige, geringfügig herbe Noten bestimmend.

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Die feinperlige Kohlensäure ist beim Trinken gut spürbar, könnte aber intensiver sein und würde dann den „Frischeeindruck“ des upsynth Alpsider verstärken. Im Glas entwickelt sich keine anhaltende Perlage.

Speise-Empfehlung:

Wir sehen die Rolle des upsynth Alpsiders nicht in der Begleitung von Speisen. Für uns ist er ein schöner Aperitif an einem warmen Tag, ein Party-Getränk oder ein Getränk für einen lauen Sommerabend zu zweit oder im kleinen Kreis.

Auf Dein Wohl!

Dein Prinz Mario (ohne Gaul und schimmernde Rüstung)

Steckbrief:

(Wein)upsynth Alpsider – Cider mit edlen Alpenkräutern
Charakterfruchtig, erfrischend, süffig
Trinktemperaturgekühlt bei 6 bis 8 °C
Alkohol2,5 % vol.
Jahrgangkein Jahrgang
(Rebsorten)keine ausgewiesenen Apfelsorten
Anbaugebietkeine ausgewiesenen Anbaugebiete
Erzeuger/AbfüllerUpsynth GmbH, A-6840 Götzis, Österreich
Internet www.upsynth.com
Inhalt0,75 Liter (auch als Piccolo mit 0,2 Liter erhältlich)
Preisca. 7,00 - 9,00 Euro für 0,75 Liter
Bemerkungenenthält Sulfite
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